Warum haben manche Pferde Sommerekzem?

Offener Mähnenkamm, starker Juckreiz eine aufgeschubberte Schweifrübe. All das können Symptome eines Sommerekzem bei einem Pferd sein. Die betroffenen Pferde reagieren allergisch oder überempfindlich auf Insektenstiche. Betroffene Pferde sind häufig dankbar über eine Ekzemerdecke, da die Insekten dann nicht mehr an die Haut des Pferdes kommen.


Warum aber entwickeln manche Pferde Allergien und andere nicht?


Bei diesen Pferden ist der Stoffwechsel häufig gestört und die Abfallstoffe können über die Ausscheidungsorgane nicht mehr richtig abgegeben werden.


Schauen wir uns die Zuständigkeit einiger beteiligten Organe an.


Einfach erklärt:


Die Niere soll alle wasserlöslichen Stoffe ausscheiden, die von der Leber als Entgiftungsorgan und dem Blutstrom mitgegeben werden. Allerdings hat die Niere nur eine begrenzte "Entsorgungskapazität" und zusätzlich eine ganze Reihe anderer wichtiger Aufgaben im Körper. Über den Darm und die Lunge werden ebenfalls Abfallstoffe abgegeben. Wenn die Niere überlastet ist, ist der Körper in der Lage Abfallstoffe im Notfall auch über die Haut auszuscheiden.

Die teilweise aggressiven Abfälle landen auf der Hautoberfläche und es kommt zu Irritationen.


Diese Irritationen führen häufig zu Entzündungsprozessen und das Immunsystem setzt sich in Gange, da dieses die entzündete Haut vor eindringenden Bakterien, Pilze, Vieren etc. schützen möchte. Kommt zusätzlich noch der Speichel beim Saugen der Insekten hinzu, entsteht eine Überreaktion des Immunsystem und damit zu einem allergischen Verhalten. Kratzen sich die Pferde dann, kommt es zu Sekundärinfektionen.


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Aufgrund der aktuellen Bauarbeiten in der Unterkessacher Straße in Widdern beachten Sie bitte die folgenden Hinweise für Ihre Anfahrt zur Tierheilpraxis Dreilindenhof: Anfahrt aus Richtung Unterkessach: Die Zufahrt zur Praxis ist trotz der Beschilderung weiterhin möglich. Bitte beachten Sie dabei: Das Sperrschild an der Abzweigung nach Korb kann ignoriert werden. Fahren Sie weiter in Richtung Widdern, bis Sie das eigentliche Sperrschild kurz nach dem Ortseingang erreichen. Biegen Sie erst dort links ab und folgen Sie der Straße „Fuhrtsteige“ bergauf direkt zu unserem Hof. Anfahrt aus allen anderen Richtungen: Aus allen übrigen Richtungen ist die Zufahrt zur Tierheilpraxis nicht beeinträchtigt. Die Straße ist wie gewohnt befahrbar und führt Sie ohne Einschränkungen zu uns. Für Rückfragen oder detaillierte Auskünfte zur Anfahrt stehe ich Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.
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Die Vitaminversorgung ist ein entscheidender Pfeiler der Pferdegesundheit. Während ein Pferd viele Vitamine selbst synthetisieren kann oder über hochwertiges Raufutter aufnimmt, gibt es Situationen – wie den Fellwechsel, hohe sportliche Belastung oder karge Winterweiden – in denen eine gezielte Ergänzung notwendig wird. 1. Einteilung der Vitamine Man unterscheidet zwischen zwei Kategorien, die bestimmen, wie der Körper mit den Nährstoffen umgeht: Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K): Diese werden vor allem in der Leber und im Fettgewebe gespeichert. Eine Überdosierung ist hier kritisch, da Überschüsse nicht einfach ausgeschieden werden können und toxisch wirken können. Wasserlösliche Vitamine (B-Komplex, C): Diese können kaum gespeichert werden. Der Körper muss sie entweder ständig selbst produzieren oder über die Nahrung aufnehmen. Überschüsse werden meist über den Urin ausgeschieden. 2. Die wichtigsten Vitamine im Fokus Vitamin A (Beta-Carotin) Funktion: Wichtig für Sehkraft, Immunsystem und Schleimhautschutz. Quelle: Frisches Gras ist reich an Beta-Carotin. In Heu baut sich der Gehalt bei längerer Lagerung massiv ab. Vitamin D ("Das Sonnenvitamin") Funktion: Reguliert den Calcium-Phosphor-Haushalt und die Knochenstabilität. Quelle: Wird durch UV-Strahlung direkt in der Haut gebildet. Stallpferde benötigen im Winter oft eine Ergänzung. Vitamin E Funktion: Ein starkes Antioxidans für den Muskelschutz. Besonders wichtig bei hoher Leistung. Quelle: Frisches Gras. Bei reiner Heufütterung entstehen oft Defizite. Vitamin B-Komplex Funktion: Stoffwechsel, Nervenstärke und Hufqualität (Biotin). Quelle: Produktion durch Mikroorganismen im Dickdarm. Bei Darmproblemen (Kotwasser etc.) ist die Synthese oft gestört. Vitamin C (Ascorbinsäure) Funktion: Infektabwehr und Aufbau von Bindegewebe. Quelle: Was viele nicht wissen: Im Gegensatz zum Menschen ist das Pferd ein biologischer Selbstversorger und produziert sein Vitamin C in der Leber täglich einfach selbst. Überschüssiges, teuer gekauftes Vitamin C landet einfach als teurer Urin in der Einstreu. Fazit: Ein gesundes Pferd mit Weidegang ist meist autark. Achten Sie jedoch auf Signale wie Mattigkeit oder stumpfes Fell – sie sind oft der erste Hinweis darauf, dass die körpereigene "Vitaminfabrik" Unterstützung benötigt.
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