Dry Needling oder wirklich Akupunktur?

Häufig berichten mir meine Patientenbesitzer auf meine Nachfrage, dass ihre Tiere schon einmal im Rahmen einer Physiobehandlung "Akupunktur" erhalten haben. Wenn ich hier gezielt nachfrage, ob es wirklich Akupunktur war oder gegebenenfalls "Dry Needling", werde ich immer mit fragenden Augen angeschaut und mit einem Lächeln gefragt, was denn hier der Unterschied sei?
Dry Needling und Akupunktur werden häufig verwechselt. Das Einzige was jedoch bei diesen Behandlungsformen gleich ist, sind die Nadeln. Ich möchte Ihnen kurz den Unterschied erklären:
Dry Needling
Einfach gesagt, handelt es sich beim Dry Needling um eine Behandlung von bestimmten Triggerpunkten. Ziel ist es, Schmerz- und Triggerpunkte zu lösen. Beim Dry Needling wird das Gewebe stimuliert, sodass es wieder ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden kann und das Gleichgewicht der Muskulatur hergestellt wird. Häufig reicht schon eine Behandlung aus, um eine Besserung zu erkennen. Dies ist aber von Tier zu Tier unterschiedlich.
Akupunktur
Bei der Akupunktur handelt es sich um eine Behandlungsmethode der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Die therapeutische Wirkung wird durch Akupunkturnadeln an bestimmten Punkten die auf Meridianen liegen, erzeugt.
Die Akupunktur ist eine Regulationstherapie. Sie ist nicht nur ein rasch wirkendes Mittel zur Schmerzlinderung, sie wirkt zudem auch entspannend auf die Muskulatur, sie aktiviert das Immunsystem und wird häufig auch bei Allergien und vielem mehr eingesetzt. Ziel der Akupunktur ist es die gesundheitliche Balance des Tieres wiederherzustellen.
Die meisten Tiere, die im Rahmen einer Physio- oder Osteotherapie „genadelt“ werden, erhalten hier Dry Needling. Wenige Therapeuten bieten hier auch ergänzend Akupunktur an. Hierzu ist allerdings auch eine gesonderte Fachausbildung notwendig.
Ich biete bei meiner Behandlung beides an und bin hier wirklich der Akupunktur verfallen. Auch für mich ist es immer wieder faszinierend, wie schnell den Tieren in den meisten Fällen, geholfen werden kann.

Aufgrund der aktuellen Bauarbeiten in der Unterkessacher Straße in Widdern beachten Sie bitte die folgenden Hinweise für Ihre Anfahrt zur Tierheilpraxis Dreilindenhof: Anfahrt aus Richtung Unterkessach: Die Zufahrt zur Praxis ist trotz der Beschilderung weiterhin möglich. Bitte beachten Sie dabei: Das Sperrschild an der Abzweigung nach Korb kann ignoriert werden. Fahren Sie weiter in Richtung Widdern, bis Sie das eigentliche Sperrschild kurz nach dem Ortseingang erreichen. Biegen Sie erst dort links ab und folgen Sie der Straße „Fuhrtsteige“ bergauf direkt zu unserem Hof. Anfahrt aus allen anderen Richtungen: Aus allen übrigen Richtungen ist die Zufahrt zur Tierheilpraxis nicht beeinträchtigt. Die Straße ist wie gewohnt befahrbar und führt Sie ohne Einschränkungen zu uns. Für Rückfragen oder detaillierte Auskünfte zur Anfahrt stehe ich Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Die Vitaminversorgung ist ein entscheidender Pfeiler der Pferdegesundheit. Während ein Pferd viele Vitamine selbst synthetisieren kann oder über hochwertiges Raufutter aufnimmt, gibt es Situationen – wie den Fellwechsel, hohe sportliche Belastung oder karge Winterweiden – in denen eine gezielte Ergänzung notwendig wird. 1. Einteilung der Vitamine Man unterscheidet zwischen zwei Kategorien, die bestimmen, wie der Körper mit den Nährstoffen umgeht: Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K): Diese werden vor allem in der Leber und im Fettgewebe gespeichert. Eine Überdosierung ist hier kritisch, da Überschüsse nicht einfach ausgeschieden werden können und toxisch wirken können. Wasserlösliche Vitamine (B-Komplex, C): Diese können kaum gespeichert werden. Der Körper muss sie entweder ständig selbst produzieren oder über die Nahrung aufnehmen. Überschüsse werden meist über den Urin ausgeschieden. 2. Die wichtigsten Vitamine im Fokus Vitamin A (Beta-Carotin) Funktion: Wichtig für Sehkraft, Immunsystem und Schleimhautschutz. Quelle: Frisches Gras ist reich an Beta-Carotin. In Heu baut sich der Gehalt bei längerer Lagerung massiv ab. Vitamin D ("Das Sonnenvitamin") Funktion: Reguliert den Calcium-Phosphor-Haushalt und die Knochenstabilität. Quelle: Wird durch UV-Strahlung direkt in der Haut gebildet. Stallpferde benötigen im Winter oft eine Ergänzung. Vitamin E Funktion: Ein starkes Antioxidans für den Muskelschutz. Besonders wichtig bei hoher Leistung. Quelle: Frisches Gras. Bei reiner Heufütterung entstehen oft Defizite. Vitamin B-Komplex Funktion: Stoffwechsel, Nervenstärke und Hufqualität (Biotin). Quelle: Produktion durch Mikroorganismen im Dickdarm. Bei Darmproblemen (Kotwasser etc.) ist die Synthese oft gestört. Vitamin C (Ascorbinsäure) Funktion: Infektabwehr und Aufbau von Bindegewebe. Quelle: Was viele nicht wissen: Im Gegensatz zum Menschen ist das Pferd ein biologischer Selbstversorger und produziert sein Vitamin C in der Leber täglich einfach selbst. Überschüssiges, teuer gekauftes Vitamin C landet einfach als teurer Urin in der Einstreu. Fazit: Ein gesundes Pferd mit Weidegang ist meist autark. Achten Sie jedoch auf Signale wie Mattigkeit oder stumpfes Fell – sie sind oft der erste Hinweis darauf, dass die körpereigene "Vitaminfabrik" Unterstützung benötigt.









