Warmes Mash - ein Mehrwert im Winter für Ihr Pferd
In vielen Ställen wird momentan liebevoll Mash gekocht – in der Hoffnung, den Pferden an kalten Tagen etwas Gutes zu tun und sie von innen zu wärmen. Doch leider ist genau das ein weitverbreiteter Irrtum.
Wirkliche Wärme entsteht für Pferde nur auf einem Weg: durch das Fressen von Heu. Erst die kontinuierliche Fermentation der Rohfaser im Dickdarm erzeugt die Wärme, die Ihr Pferd braucht – nicht ein warmes Futterschälchen.
Gerade jetzt, in der kalten Jahreszeit, ist ausreichend und dauerhaft verfügbares Raufutter ein echter Akt der Fürsorge. Denn nur so bleibt Ihr Pferd von innen heraus warm, gesund und zufrieden – genau so, wie es verdient ist.

Aufgrund der aktuellen Bauarbeiten in der Unterkessacher Straße in Widdern beachten Sie bitte die folgenden Hinweise für Ihre Anfahrt zur Tierheilpraxis Dreilindenhof: Anfahrt aus Richtung Unterkessach: Die Zufahrt zur Praxis ist trotz der Beschilderung weiterhin möglich. Bitte beachten Sie dabei: Das Sperrschild an der Abzweigung nach Korb kann ignoriert werden. Fahren Sie weiter in Richtung Widdern, bis Sie das eigentliche Sperrschild kurz nach dem Ortseingang erreichen. Biegen Sie erst dort links ab und folgen Sie der Straße „Fuhrtsteige“ bergauf direkt zu unserem Hof. Anfahrt aus allen anderen Richtungen: Aus allen übrigen Richtungen ist die Zufahrt zur Tierheilpraxis nicht beeinträchtigt. Die Straße ist wie gewohnt befahrbar und führt Sie ohne Einschränkungen zu uns. Für Rückfragen oder detaillierte Auskünfte zur Anfahrt stehe ich Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Die Vitaminversorgung ist ein entscheidender Pfeiler der Pferdegesundheit. Während ein Pferd viele Vitamine selbst synthetisieren kann oder über hochwertiges Raufutter aufnimmt, gibt es Situationen – wie den Fellwechsel, hohe sportliche Belastung oder karge Winterweiden – in denen eine gezielte Ergänzung notwendig wird. 1. Einteilung der Vitamine Man unterscheidet zwischen zwei Kategorien, die bestimmen, wie der Körper mit den Nährstoffen umgeht: Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K): Diese werden vor allem in der Leber und im Fettgewebe gespeichert. Eine Überdosierung ist hier kritisch, da Überschüsse nicht einfach ausgeschieden werden können und toxisch wirken können. Wasserlösliche Vitamine (B-Komplex, C): Diese können kaum gespeichert werden. Der Körper muss sie entweder ständig selbst produzieren oder über die Nahrung aufnehmen. Überschüsse werden meist über den Urin ausgeschieden. 2. Die wichtigsten Vitamine im Fokus Vitamin A (Beta-Carotin) Funktion: Wichtig für Sehkraft, Immunsystem und Schleimhautschutz. Quelle: Frisches Gras ist reich an Beta-Carotin. In Heu baut sich der Gehalt bei längerer Lagerung massiv ab. Vitamin D ("Das Sonnenvitamin") Funktion: Reguliert den Calcium-Phosphor-Haushalt und die Knochenstabilität. Quelle: Wird durch UV-Strahlung direkt in der Haut gebildet. Stallpferde benötigen im Winter oft eine Ergänzung. Vitamin E Funktion: Ein starkes Antioxidans für den Muskelschutz. Besonders wichtig bei hoher Leistung. Quelle: Frisches Gras. Bei reiner Heufütterung entstehen oft Defizite. Vitamin B-Komplex Funktion: Stoffwechsel, Nervenstärke und Hufqualität (Biotin). Quelle: Produktion durch Mikroorganismen im Dickdarm. Bei Darmproblemen (Kotwasser etc.) ist die Synthese oft gestört. Vitamin C (Ascorbinsäure) Funktion: Infektabwehr und Aufbau von Bindegewebe. Quelle: Was viele nicht wissen: Im Gegensatz zum Menschen ist das Pferd ein biologischer Selbstversorger und produziert sein Vitamin C in der Leber täglich einfach selbst. Überschüssiges, teuer gekauftes Vitamin C landet einfach als teurer Urin in der Einstreu. Fazit: Ein gesundes Pferd mit Weidegang ist meist autark. Achten Sie jedoch auf Signale wie Mattigkeit oder stumpfes Fell – sie sind oft der erste Hinweis darauf, dass die körpereigene "Vitaminfabrik" Unterstützung benötigt.

Ein gesundes Tier strahlt eine ganz eigene Lebensfreude aus. Doch was, wenn der Bewegungsablauf stockt, das Fell stumpf wird oder der treue Begleiter einfach „nicht er selbst“ ist? In der ganzheitlichen Tierheilkunde schauen wir über das offensichtliche Symptom hinaus. Eine der bewährtesten Methoden, um Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen, ist die Akupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). In meiner Praxis nutze ich diese jahrtausendealte Heilmethode – sowohl klassisch mit feinen Nadeln als auch modern mittels Lasertechnologie –, um die Selbstheilungskräfte Ihrer Tiere gezielt zu aktivieren. Was genau ist TCM Akupunktur? Die TCM betrachtet den Organismus als ein vernetztes System, in dem die Lebensenergie – das sogenannte Qi – in festen Bahnen (Meridianen) fließt. Krankheiten oder Schmerzen entstehen aus Sicht der TCM immer dann, wenn dieser Energiefluss gestört ist oder blockiert wird. Durch die Stimulation spezifischer Punkte auf diesen Meridianen setzen wir gezielte Reize. Das Ziel: Blockaden lösen und Schmerzen lindern. Den Energiefluss harmonisieren (Stauungen beseitigen). Die Balance zwischen Yin und Yang wiederherstellen. Neuzeit trifft Tradition: Die Laserakupunktur Nicht jedes Tier schätzt das Gefühl von Nadeln, und manche Körperstellen sind besonders sensibel. Hier bietet die Laserakupunktur eine hervorragende Alternative. Wie funktioniert das? Anstatt einer Metallnadel nutze ich einen hochenergetischen Therapielaser (Low-Level-Laser). Dieser sendet gebündeltes Licht direkt in den Akupunkturpunkt. Die Photonen regen den Zellstoffwechsel an und setzen den gleichen Heilimpuls wie eine Nadel – nur völlig schmerzfrei und ohne die Haut zu verletzen. Die Vorteile der Laserakupunktur: Absolut schmerzfrei: Ideal für sehr schmerzempfindliche, ängstliche oder aggressive Tiere. Kein Infektionsrisiko: Da die Haut nicht punktiert wird, ist die Methode extrem sicher. Zusatzwirkung: Das Laserlicht wirkt zusätzlich entzündungshemmend und fördert die Wundheilung (Biostimulation). Perfekt für "Nadel-Verweigerer": Gerade bei Katzen oder kopfscheuen Pferden ist der Laser oft der Schlüssel zum Erfolg. Wann ist eine Behandlung sinnvoll? Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Besonders bei chronischen Beschwerden bietet die TCM eine wertvolle Unterstützung zur Schulmedizin: Bereiche und Indikationen Bewegungsapparat: Arthrose, HD/ED, Rückenprobleme (z. B. Kissing Spines), Lahmheiten. Organische Leiden: Atemwegserkrankungen (COB/Asthma), Verdauungsprobleme, Nierenschwäche. Haut & Allergien: Sommerekzem, chronischer Juckreiz, Wundheilungsstörungen. Psyche & Verhalten: Stressanfälligkeit, Angstzustände, Lethargie oder Trauer. Fazit: Ein Weg zur sanften Heilung Ob mit feiner Nadel oder moderner Lasertechnik: Akupunktur ist ein mächtiges Werkzeug, um dem Körper die richtigen Impulse zur Selbstheilung zu geben. Es ist keine „Wunderspritze“, sondern eine nachhaltige Therapie, die die Lebensqualität Ihres Tieres bis ins hohe Alter steigern kann. Wichtiger Hinweis: Die Akupunktur versteht sich als Ergänzung zur tierärztlichen Diagnostik und Therapie, nicht als Ersatz in akuten Notfällen.








