Was kann ich tun, damit mein Pferd an Silvester weniger Angst hat?
Weihnachten steht kurz vor der Türe und der Dezember ist fast vorbei. Mit großen Schritten gehen wir dem neuen Jahr entgegen und somit steht auch die Silvesternacht kurz bevor. Die meisten Tierbesitzer blicken der Silvesternacht mit Bauchschmerzen entgegen.
Wenn es zischt, knallt und in den buntesten Farben explodiert, ist es für den ein oder anderen Menschen vielleicht schön anzusehen, doch für unsere Pferde und auch alle anderen Tieren bedeutet dies Panik und Angst. Tiere haben ein weitaus besseres Gehör als wir Menschen, außerdem sind Pferde Fluchttiere.
Die durch Raketen und Böller erzeugte Knallerei, der Geruch nach Feuer und Verbranntem und das flackernde Licht bedeutet für die Tiere Gefahr und ihr Fluchtinstinkt setzt ein. Leider können die Tiere die Gefahr nicht einordnen und zudem kommt sie meist von allen Seiten. In den letzten Jahren war aufgrund des Böller-Verbotes nur sehr wenig Feuerwerk zu sehen und zu hören, was sich in diesem Jahr leider sicherlich wieder ändern wird.
Am besten wäre natürlich, wenn die Menschen sich im Klaren werden, was dies in der Silvesternacht für die Tiere bedeutet. Hier spreche ich nicht nur von unseren Pferden und Haustieren, sondern auch von den Wildtieren. Vielleicht kann sich dies jeder etwas bewusster machen und für ein entspannteres Zusammenleben seinen Beitrag leisten.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten Ihr Tier auf die Silvesternacht vorzubereiten und auch in der Silvesternacht zu begleiten. Gerade in der TCM und Homöopathie gibt es hier sehr gute Unterstützungmöglichkeiten.
Melden Sie sich gerne bei mir, um Ihr Tier bestmöglich in das neue Jahr zu bringen.

Aufgrund der aktuellen Bauarbeiten in der Unterkessacher Straße in Widdern beachten Sie bitte die folgenden Hinweise für Ihre Anfahrt zur Tierheilpraxis Dreilindenhof: Anfahrt aus Richtung Unterkessach: Die Zufahrt zur Praxis ist trotz der Beschilderung weiterhin möglich. Bitte beachten Sie dabei: Das Sperrschild an der Abzweigung nach Korb kann ignoriert werden. Fahren Sie weiter in Richtung Widdern, bis Sie das eigentliche Sperrschild kurz nach dem Ortseingang erreichen. Biegen Sie erst dort links ab und folgen Sie der Straße „Fuhrtsteige“ bergauf direkt zu unserem Hof. Anfahrt aus allen anderen Richtungen: Aus allen übrigen Richtungen ist die Zufahrt zur Tierheilpraxis nicht beeinträchtigt. Die Straße ist wie gewohnt befahrbar und führt Sie ohne Einschränkungen zu uns. Für Rückfragen oder detaillierte Auskünfte zur Anfahrt stehe ich Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Die Vitaminversorgung ist ein entscheidender Pfeiler der Pferdegesundheit. Während ein Pferd viele Vitamine selbst synthetisieren kann oder über hochwertiges Raufutter aufnimmt, gibt es Situationen – wie den Fellwechsel, hohe sportliche Belastung oder karge Winterweiden – in denen eine gezielte Ergänzung notwendig wird. 1. Einteilung der Vitamine Man unterscheidet zwischen zwei Kategorien, die bestimmen, wie der Körper mit den Nährstoffen umgeht: Fettlösliche Vitamine (A, D, E, K): Diese werden vor allem in der Leber und im Fettgewebe gespeichert. Eine Überdosierung ist hier kritisch, da Überschüsse nicht einfach ausgeschieden werden können und toxisch wirken können. Wasserlösliche Vitamine (B-Komplex, C): Diese können kaum gespeichert werden. Der Körper muss sie entweder ständig selbst produzieren oder über die Nahrung aufnehmen. Überschüsse werden meist über den Urin ausgeschieden. 2. Die wichtigsten Vitamine im Fokus Vitamin A (Beta-Carotin) Funktion: Wichtig für Sehkraft, Immunsystem und Schleimhautschutz. Quelle: Frisches Gras ist reich an Beta-Carotin. In Heu baut sich der Gehalt bei längerer Lagerung massiv ab. Vitamin D ("Das Sonnenvitamin") Funktion: Reguliert den Calcium-Phosphor-Haushalt und die Knochenstabilität. Quelle: Wird durch UV-Strahlung direkt in der Haut gebildet. Stallpferde benötigen im Winter oft eine Ergänzung. Vitamin E Funktion: Ein starkes Antioxidans für den Muskelschutz. Besonders wichtig bei hoher Leistung. Quelle: Frisches Gras. Bei reiner Heufütterung entstehen oft Defizite. Vitamin B-Komplex Funktion: Stoffwechsel, Nervenstärke und Hufqualität (Biotin). Quelle: Produktion durch Mikroorganismen im Dickdarm. Bei Darmproblemen (Kotwasser etc.) ist die Synthese oft gestört. Vitamin C (Ascorbinsäure) Funktion: Infektabwehr und Aufbau von Bindegewebe. Quelle: Was viele nicht wissen: Im Gegensatz zum Menschen ist das Pferd ein biologischer Selbstversorger und produziert sein Vitamin C in der Leber täglich einfach selbst. Überschüssiges, teuer gekauftes Vitamin C landet einfach als teurer Urin in der Einstreu. Fazit: Ein gesundes Pferd mit Weidegang ist meist autark. Achten Sie jedoch auf Signale wie Mattigkeit oder stumpfes Fell – sie sind oft der erste Hinweis darauf, dass die körpereigene "Vitaminfabrik" Unterstützung benötigt.









